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Stadt Radeberg

Damit im April kein weißer oder schwarzer Rauch aufsteigt!

Hinweis zum verbrennen pflanzlicher Abfälle

13/03/18

Im Oktober 2012 gab viel Ärger mit Grundstückseigentümern, die ohne jegliche Rücksicht auf Nachbarn, Umwelt und Gesetz pflanzliche Abfälle verbrannt haben. Aus diesem Grund folgen hier wichtige Hinweise, mit der Bitte  um Beachtung!

Die Verordnung der Sächsischen Staatsregierung über die Entsorgung von pflanzlichen Abfällen  (Pflanzenabfallverordnung) vom 25.  September 1994 sieht im § 4 die Möglichkeit vor, dass in der Zeit vom 01. April bis 30. April und vom 01. Oktober bis  30. Oktober werktags in der Zeit zwischen 08.00 Uhr und 18.00 Uhr, höchstens während zwei Stunden  täglich das Verbrennen ausnahmsweise zulässig ist.

Wie sind pflanzliche Abfälle zu entsorgen?

Pflanzliche Abfälle aus nicht gewerblich genutzten Gartengrundstücken(d. h. private Haus- und Kleingärten)  können ausnahmsweise verbrannt werden, wenn eine Entsorgung durch Verrotten, insbesondere durch Liegenlassen, Untergraben, Unterpflügen oder Kompostieren auf dem Grundstück wo sie anfallen nicht möglich oder nicht zumutbar ist.  Weiterhin besteht die Möglichkeit  die pflanzlichen  Abfälle durch eine geeignete mechanische Behandlung, wie beispielsweise Häckseln oder Schreddern aufzubereiten.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit  einer Entsorgung über die Bioabfalltonne oder die Abgabe an einem Grüngutannahmeplatz (aufgeführt im Abfallkalender des Landkreises Bautzen). Die Pflanzenabfallverordnung wurde bereits 1994 erlassen. Inzwischen gibt es auch im Landkreis Bautzen ausreichend Entsorgungsmöglichkeiten, so dass davon ausgegangen werden kann, dass eine Unmöglichkeit bzw. Unzumutbarkeit  einer umweltschonenden und nachbarfreundlichen  Entsorgung nicht vorliegt und somit von der Ausnahmemöglichkeit nicht Gebrauch gemacht werden muss.

Gerade im April können vor allem Ast- und Strauchverschnitt auch an die Sammelplätze für die Hexenfeuer gebracht werden.

Muss im Einzelfall doch auf das Verbrennen zurückgegriffen werden, sind neben den bereits genannten Zeiten folgende Bedingungen einzuhalten:

  • Es dürfen  keine Gefahren  oder Belästigungen für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft, insbesondere  durch Rauchentwicklung und Funkenflug eintreten.
  • Zum Anzünden und zur Unterstützung des Feuers dürfen keine anderen Stoffe, insbesondere keine häuslichen Abfälle, Mineralölprodukte oder beschichtete oder mit Schutzmitteln behandelte Hölzer verwendet werden.
  • Zu Bundes-, Land- und Kreisstraßen sowie Lagern mit brennbaren Flüssigkeiten oder Druckgasen und von Betrieben, in denen explosionsgefährliche oder brennbare Stoffe hergestellt, verarbeitet oder gelagert werden.
  • Das Verbrennen ist unter ständiger Aufsicht durchzuführen und es sind ausreichend Löschmittel bereit zu halten.

Bitte beachten Sie auch die Veröffentlichung des Umweltamtes des Landratsamtes Bautzen.