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Stadt Radeberg

Rücksichtnahme auf Nachbarn und unsere Umwelt

15/03/17

Damit es im April nicht wieder zu Belästigungen durch Rauch kommt
folgen hier wichtige Hinweise, mit der Bitte um Beachtung!

Die Verordnung der Sächsischen Staatsregierung über die Entsorgung von pflanzlichen Abfällen  (Pflanzenabfallverordnung ) vom 25.  September 1994
sieht im § 4 die Möglichkeit vor, dass in der Zeit vom 01. April bis 30. April und vom 01. Oktober bis  30. Oktober werktags in der Zeit  zwischen 08.00 Uhr und 18.00 Uhr, höchstens während zwei Stunden täglich das Verbrennen ausnahmsweise zulässig ist.
Wie sind pflanzliche Abfälle zu entsorgen?
Pflanzliche Abfälle aus nicht gewerblich genutzten Gartengrundstücken (d. h. private Haus- und Kleingärten)  können ausnahmsweise verbrannt werden, wenn eine Entsorgung durch Verrotten, insbesondere durch Liegenlassen, Untergraben, Unterpflügen oder Kompostieren auf dem Grundstück wo sie anfallen nicht möglich oder nicht zumutbar ist.  Weiterhin besteht die Möglichkeit  die pflanzlichen Abfälle durch eine geeignete mechanische Behandlung, wie beispielsweise Häckseln oder Schreddern aufzubereiten.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit  einer Entsorgung über die Bioabfalltonne oder die Abgabe an einem Grüngutannahmeplatz (aufgeführt im Abfallkalender des Landkreises Bautzen). Die Pflanzenabfallverordnung wurde bereits 1994 erlassen. Inzwischen gibt es auch im Landkreis Bautzen ausreichend Entsorgungsmöglichkeiten, so dass davon ausgegangen werden kann, dass eine Unmöglichkeit bzw. Unzumutbarkeit  einer umweltschonenden und nachbarfreundlichen  Entsorgung nicht vorliegt und somit von der Ausnahmemöglichkeit nicht Gebrauch gemacht werden muss.
Muss im Einzelfall doch auf das Verbrennen zurückgegriffen werden, sind
neben den bereits genannten Zeiten folgende Bedingungen einzuhalten:
• Es dürfen  keine Gefahren  oder Belästigungen für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft, insbesondere  durch Rauchentwicklung und Funkenflug eintreten. Das Verbrennen ist unter ständiger Aufsicht durchzuführen und ausreichend  Löschmittel sind bereitzustellen.
• Zum Anzünden und zur Unterstützung des Feuers dürfen keine anderen Stoffe, insbesondere keine häuslichen Abfälle, Mineralölprodukte oder beschichtete oder mit Schutzmitteln behandelte Hölzer verwendet werden.
• Zu Bundes-, Land- und Kreisstraßen sowie Lagern mit brennbaren Flüssigkeiten oder Druckgasen und von Betrieben, in denen explosionsgefährliche oder brennbare Stoffe hergestellt, verarbeitet oder gelagert werden ist ein Abstand von 100 Metern einzuhalten.
Bitte beachten Sie auch die Veröffentlichung des Umweltamtes des Landratsamtes Bautzen.