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Stadt Radeberg

Bürgersprechstunde zur Rehabilitierung von SED-Unrecht

16/08/24

Der Sächsische Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der ehemaligen DDR führt in Radeberg eine Bürgersprechstunde zu Fragen der Rehabilitierung von SED-Unrecht durch.
Die Sprechstunde findet am 7. September  2016 von 9 – 18 Uhr im Fraktionszimmer der Stadtverwaltung, Hauptstraße 2, Erdgeschoss, statt.
Telefonische Rücksprachen sind während der Sprechzeit möglich (03528/ 450-238).
Herr Utz Rachowski berät im Auftrag des Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen zu den Möglichkeiten Strafrechtlicher, Beruflicher  und Verwaltungsrechtlicher Rehabilitierung von SED-Unrecht.
Zielstellung dieser Gesetze ist es, den Opfern einen Weg zu eröffnen, die rechtsstaatswidrige Verurteilung aus dem Strafregister zu entfernen, sich vom Makel per-önlicher Diskriminierung zu befreien, fortwirkendes Unrecht aufzuheben und soziale Ausgleichsleistungen in Anspruch zu nehmen.
Darüber hinaus informiert Utz Rachowski über die 2007 beschlossene SED-Opferpension - eine monatliche Zuwendung in Höhe von 300 € für diejenigen, die in der DDR aus politischen Gründen mindestens 180 Tage in Haft waren.
Außerdem besteht die Möglichkeit, Akteneinsicht bei dem Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen zu beantragen und dabei durch Mitarbeiter dieser Behörde Hilfe zu erhalten.
Zu jeder Zeit kann auch beim Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen in Dresden nach telefonischer Terminvereinbarung (0351/ 656810) ein Beratungstermin vereinbart werden.