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Stadt Radeberg

AG Stadtgeschichte Radeberg

Präsentation Heft 14, Radeberger Blätter

16/09/19

Einladung zum Pressegespräch am Donnerstag, 20. Oktober, 17.30 Uhr

Gründliche Heimatforschung und historische Neu- und Wiederentdeckungen – das ist das Metier der Arbeitsgruppe Stadtgeschichte Radeberg. Neu erschienen ist jetzt der Band 14 ihrer Schriftreihe „Radeberger Blätter zur Stadtgeschichte“.  Mitautor Herr Bernd Rieprich präsentiert die Neuerscheinung am Donnerstag, dem 20. Oktober 2016 um 18.00 Uhr (Einlass  ab 17.30 Uhr) im Museum Schloss Klippenstein in Radeberg. Der Eintritt ist frei!

In zehn facettenreichen Aufsätze mit wissenschaftlichem Anspruch gewinnt der Leser von der Geologie des Radeberger Stadtgebietes über die Mühlengeschichte an der Großen Röder bis zur Historie der Bierstadt neue Erkenntnisse über Radeberg und sein Umland. Einen besonderen Blick nach Übersee wirft der abschließende Vortrag der Autorin Renate Schönfuß-Krause.  Sie widmete sich dem Leben und Schaffen des Radeberger Künstlers Bodo Muche, der in Australien beeindruckende Tierskulpturen erschuf.

Der professionell gestaltete 128-seitige Band wird gegen eine Schutzgebühr von 6 Euro zur Veranstaltung sowie im Bürgerbüro Radeberg und an der Kasse auf Schloss Klippenstein angeboten. Er beinhaltet auch einen als Faltblatt beigegebenen Nachdruck des Original-Stadtplanes von 1905.

Der Mitautor Bernd Rieprich verschafft den Besuchern einen Überblick über die diesjährigen Aufsätze, die wieder in vielfältiger Weise einen Eindruck von der Historie der Röderstadt vermitteln. Geschrieben von kenntnisreichen Autoren, wird die Leserschaft einerseits Neues, z. B. von der geologischen Basis des Radeberger Stadtgebietes erfahren, andererseits  wird sie durch die Geschichte der Mühlen an der Großen Röder ihre heimatkundlichen Kenntnisse erweitern können.

In einer weiteren Folge der Reihe „Bierstadt Radeberg“ wird ein neuer Abschnitt der beeindruckenden  Geschichte der Radeberger Braukunst dargelegt.

Den Lesern wird die interessante Baugeschichte des  Vorwerks Heinrichsthal nahegebracht, wobei deutlich wird, dass dort nicht nur die Käsefabrikation bedeutend war.

An beinahe Vergessenes aus der Betriebsgeschichte der Firma Dr. Cüppers wird erinnert und am Beispiel der Familien Gärtner und Knobloch wird deutlich gemacht, wie im 19. Jahrhundert durch Elan, Fleiß und Geschick aus einem Niedergang auch ein neuer Aufstieg gelingen konnte.

Nicht vergessen wird die beispielhafte Initiative, die zur Einrichtung des Botanischen Blindengartens auf dem Gelände des ehemaligen „Storchennestes“ führte.

Der Aufsatz zur Geschichte des Zeitungswesens in Radeberg rückt das Druckereigebäude Hauptstraße 61 sowie die Druckereiunternehmer in den Mittelpunkt, interessant angesichts der aktuellen Vollendung des komplett erneuerten Bauwerks.

Informationen vorab gewünscht? Herr Bertram Greve, Tel. 03528 410633 oder Herr Bernd Rieprich, Tel. 03528 443992 geben Einblicke in die Heimatforschung.