| Die Dresdner Heide
ist ein Wald- und Heideland. Es erstreckt sich vom nordöstlichen Stadtrand Dresdens über
die Ortslagen Weixdorf und Langebrück bis nach Radeberg, Großerkmannsdorf, Ullersdorf
und Liegau-Augustusbad. Der Heidewald wurde bereits im 12. und 13. Jh. durch umfangreiche Rodungen in seiner Gestalt und Form geprägt. Bedingt durch ihre landschaftliche Schönheit und die Nähe zur Stadt ist die Heide seit Jahrhunderten ein beliebtes Erholungs- und Wandergebiet. Im 16. und 17. Jh. galt die Heide als Jagdgebiet des sächsischen Kurfürsten. Es wurden sogenannte "Saugärten" eingerichtet, in denen das Schwarzwild für die Jagden gehalten wurde. An Bedeutung gewann aber auch die Forstverwaltung. Die Waldbestände sind im 18. Jh. durch Saat und Pflanzung verjüngt worden. Heute sind auf ausgedehnten Wanderwegen eine Vielzahl von Bäumen (vorwiegend Kiefern, Fichten, Rotbuchen und Eichen) anzutreffen. |
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| Am Boden
dominieren Heidel- und Preiselbeere, das Heidekraut und viele Pilzarten. Auch die Tierwelt
ist recht vielfältig. Rund 70 Vogelarten gibt es in der Dresdner Heide. Rot-, Reh- und
Schwarzwild sind vorhanden, ebenso Säugetiere wie: Fuchs, Dachs, Marder, Hase, Wiesel,
Igel, Eichhörnchen u. a. sind keine Seltenheit. Den landschaftlichen Reiz der Heide macht größtenteils der Hauptwasserlauf und die Nebenbäche der Prießnitz. Auch an kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten mangelt es nicht. Ein Besuch dieses Landschaftsgebietes ist sicher lohnenswert. |
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